Wie Paare Rechnungen fair aufteilen: vier Wege, die funktionieren
Es gibt nicht die eine richtige Antwort – nur die, die ihr beide fair findet. Das sind die vier Wege, die die meisten Paare nutzen.
1. Alles 50/50 teilen
Einfach und leicht nachzuhalten. Funktioniert am besten bei ähnlichen Einkommen; für den, der weniger verdient, kann es eng werden.
2. Im Verhältnis zum Einkommen
Jeder zahlt denselben Prozentsatz seines Verdienstes. Bekommt einer 6.000 € netto im Monat und der andere 4.000 €, werden die gemeinsamen Rechnungen 60/40 geteilt. Gerecht nach Leistungsfähigkeit, mit etwas mehr Rechnerei.
3. Ein gemeinsamer Topf
Beide zahlen ein (gleich viel oder nach Einkommen), und jede gemeinsame Rechnung wird daraus bezahlt. Weniger Abrechnen, aber einigt euch, was als gemeinsam zählt.
4. Nach Kategorie
Einer zahlt die Miete, der andere Nebenkosten und Lebensmittel. Im Alltag einfach; prüft alle paar Monate, ob es sich noch ausgeglichen anfühlt.
Egal, wofür ihr euch entscheidet
- Schreibt auf, was gemeinsam und was persönlich ist.
- Führt laufend Buch, statt jede Rechnung einzeln auszugleichen.
- Gleicht einmal im Monat mit so wenigen Zahlungen wie möglich aus.
Convivo führt dieses Buch für euch: Tragt ein, wer welche gemeinsamen Kosten bezahlt hat und wie sie aufgeteilt werden, und es zeigt, wer wem was schuldet und mit wie wenigen Zahlungen ihr quitt seid. So funktioniert’s.
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Fragen
- Sollten Paare Rechnungen 50/50 aufteilen?
- 50/50 ist einfach und funktioniert gut, wenn die Einkommen ähnlich sind. Verdient einer deutlich mehr, fühlt sich eine Aufteilung im Verhältnis zum Einkommen oft fairer an, weil jeder denselben Anteil seines Verdienstes zahlt.
- Wie teilt man Rechnungen im Verhältnis zum Einkommen auf?
- Addiert beide Nettoeinkommen, rechnet den Anteil jeder Person in Prozent aus, und jeder zahlt diesen Prozentsatz der gemeinsamen Rechnungen. Verdient einer 6.000 € und der andere 4.000 € im Monat, zahlen sie 60 % und 40 %.
Aktualisiert am 2026-10-11.